In der Johannizeit entfalten sich die Lebens- und Form-Kräfte der Natur in alle Richtungen über den Erdenraum. Aus jeder Ritze, zwischen Steinen und Mauerwerk, drängen machtvoll grüne Gräser und Kräuter mit farbigen Blüten hervor. Die rote Rose, die am Johannistag erblüht, gilt als Symbol für diesen längsten Tag des Jahres, der im Reigen der Jahresfeste genau gegenüber dem 24. Dezember, dem Adam- und Eva-Tag, liegt.
Dieser Festtag ist Johannes dem Täufer gewidmet, dem Verkünder des Christus. Sein Ausspruch unter dem Kreuz: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen” scheint zugleich die Sommersonnenwende wie einzuleiten. Das laute Singen und Jubilieren der Vögel in den Morgen- und Abendstunden steigert sich bis zu diesem Tag und verklingt dann allmählich, bis es auf den Herbst zu ganz verstummt.
Auch viele Menschen erleben die Licht und Wärmekräfte in dieser Hochsommerzeit intensiv und können die langen Abende unter freiem Himmel besonders geniessen.
Wir laden alle herzlich ein zu unserem Johanni-Fest am Dienstag, dem 24. Juni um 21 Uhr im Garten Haus Wegman.
Nach einer Ansprache können wir uns in der Abenddämmerung durch die Eurythmie in die Stimmung eines Sommernachtstraumes verzaubern lassen. Danach entzünden wir das Johannifeuer.
Bei schönem Wetter im Garten Haus Wegman (sonst im Therapiehaus)
Ansprache: Jörg Eberhardt
Musik: Viola Heckel
Johanni-Feuer
Szenen aus „Ein Sommernachtstraum“ von W. Shakespeare, Lichteurythmie-Ensemble CH
Eurythmie: Katja Pfaehler, Annette Strumm, Hans-Peter Strumm, Thomas Sutter, Olena Yeschenko, Consuelo Machado / Piano: Riho Peter-Iwamatsu / Rezitation: Karin Croll / Lichteurythmie: Sylvia Sutter
Freier Eintritt (Kollekte)
Verpflegung: Bitte eigene Getränke und Snacks mitbringen. Infoflyer anbei.
Erdmuthe Worel und Felix Störl